Skater auf einer Treppe
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Autoren

Wolfgang Budde
Diplom Sozialarbeiter / Supervisor DGSV
Otto-Friedrich-Universität Bamberg - Fachbereich Soziale Arbeit

Prof. Dr. Frank Früchtel
Fachhochschule Potsdam/ Fachbereich Sozialwesen

Inhalt

  1. 1.1 Eco-Mapping
  2. 1.2 Genogramme einmal anders
  3. 1.3 Anforderungen an die Fachkraft
  4. 1.4 Übungen
  5. 1.5 Material



Literaturempfehlung

BuchcoverFrank Früchtel, Wolfgang Budde, Gudrun Cyprian: Sozialer Raum und Soziale Arbeit. Fieldbook: Methoden und Techniken. VS Verlag für Sozialwissenschaften (Wiesbaden) 2007.
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Ricarda Dethloff: Sozialraum­orientierung im Übergang Schule – Arbeitswelt. Tectum-Verlag (Marburg) 2016. 445 Seiten. ISBN 978-3-8288-3697-6.
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Eco-Maps und Genogramme als Netzwerkperspektive in der sozialräumlichen Fallarbeit

Wolfgang Budde, Frank Früchtel

1.1 Eco-Mapping

Eine Möglichkeit die Chancen, die in Beziehungen liegen, in den Blick zu nehmen, ist das Eco-Mapping (vgl. Colorado Child Welfare 2001, Evangelische Jugendhilfe Borken o. J., Seeger 1992). Es unterstützt Klienten dabei, ihre Netzwerke zu rekonstruieren. Die in den Eco-Maps auftauchenden Personen stehen eben auch für Ressourcen, die im Fall nützlich werden können.

Dani, 17 Jahre, Vater Bayer, Mutter Phillipinin, hat „sich am Riemen gerissen" und den Hauptschulabschluss geschafft. Was tut man nicht alles für 2/3-Haft. Immerhin 6 Monate wurden zur Bewährung ausgesetzt. Als gerade 15-Jähriger war Dani nach einem Raubüberfall auf eine Tankstelle, für den er Schmiere gestanden hatte, nicht mal 100 Meter vom Tatort entfernt geschnappt worden. Seine Jugend wurde ihm zugute gehalten, seine Kaufhausdiebstähle als 13-Jähriger sind ihm nicht auf die Butterseite gefallen. Der brutale Umgang mit dem Tankwart war abgesprochen gewesen. Das Strafmaß fand er irgendwie okay. Seine Eltern besuchten ihn nicht einmal, obwohl der Knast in der gleichen Stadt war. Der Vater hat seiner Mutter auch weiterhin den Kontakt verboten. Dani ist froh, dass er in eine Jugendwohngemeinschaft einziehen kann. Der Bewährungshelfer Otto B. passt, er findet bei Dani den richtigen Ton.
Der erste Besuch im Büro des Bewährungshelfers lief auch besser als erwartet. Der Sozialarbeiter hat dem Jungen kein Loch in den Bauch gefragt. Sie haben erstmal einen Cappuccino mit Mandelaroma getrunken. Herr B. hat sich für Dani interessiert, was er kann, gerne macht, hat immer mal wieder gestaunt, dass der Junge in Sport, aber auch beim Knacken von Automaten erstaunliche Leistung gebracht hat. Dani hat ein ganz gutes Gefühl. Der Typ schätzt ihn offenbar. Von Anfang an ist irgendwie klar, dass es darum gehen wird, wie Dani eine Ausbildungsstelle bekommt. Das ist für einen Hauptschüler schwer genug. Dani fürchtet sich vor einem endlosen und erfolglosen Bewerbungsmarathon.
B. schlägt ihm vor, erst einmal ein Eco-Map zu machen. Das ist so was wie eine Übersicht, in die Leute eingetragen werden, die man kennt. Es geht dabei aber nicht nur um die Namen. Wichtiger ist, was die „Leute an den Hacken haben". B. holt aus einem Wandschrank eine Papierrolle und die beiden trennen einen Meter ab. Das Blatt hat Tischdeckengröße. Und dann teilt der Sozialarbeiter das Blatt in verschiedene Teile auf. Vier lange Striche, die sich in ihrer Mitte kreuzen führen zu einer „Acht-Felder-Karte", in die Dani Namen einträgt. Im ersten Segment erscheinen „seine Leute", Mutter, Vater und die weitere Familie, also Onkel, Tanten, Nichten und Neffen. Erstaunlich für die beiden ist, wie viele Menschen Dani kennt, aus seinem Sportverein, aus der ehemaligen Nachbarschaft, und dass er zu vielen einen ganz guten Draht gehabt hat. Ein Segment entpuppt sich als besonders spannend. Seine Mutter hat seit Jahren einen guten Kontakt zu einer Gruppe von anderen Philippinas, die mit deutschen Männern verheiratet sind. Dani ist immer wieder mal zu diesen Treffen mitgegangen.

An die Umsetzung der Netzwerkkarte in eine Schatzkarte macht sich Dani in seiner Wohngemeinschaft. „Schatzkarte" heißt, die Namen werden ergänzt, durch das, was die Leute können, wissen und haben. Dani ist nicht nur platt, wie viele Leute er kennt. Irgendwie stolz macht ihn, dass da Leute dabei sind, die es echt zu was gebracht haben. Etliche der Bekannten seiner Mutter haben angesehene Geschäftsbetriebe. Vielleicht ist da eine Ausbildungsstelle drin...

Die Schritte im Eco-Mapping

Vorbereitung

Es ist ungewöhnlich, Leute nach ihren Netzwerken zu fragen. Deswegen existieren bei den Profis Hemmungen. Erfahrungsgemäß ist es aber so, dass die Betroffenen sich ganz wohl bei solchen Fragen fühlen, denn hier erleben sie sich als Experten. Aber ein Mandat, so etwas zu machen, ist schon wichtig. Deswegen ist eine ausführliche Einleitung, die das Ziel der Übung klärt, absolut essentiell.

Einstieg: Die 8-Felder-Karte

Da Netzwerke latent sind, helfen die Segmente der 8-Felder-Karte dabei, den Blick auf verschiedene Ausschnitte des Alltags zu richten - auf familiäre Beziehungen, Arbeitskollegen oder Mitschüler, Nachbarn, Freunde, Mitglieder in Vereinen oder Verbänden, denen die Leute angehören, oder auch auf das Segment der Professionellen, zu denen Kontakt besteht. Die Kategorien dürfen aber beim Gespräch nicht im Vordergrund stehen. Sie sind nur Findestrategie, nie Ordnungsmittel.

Segmente der 8-Felder-Karte

Dabei kann es natürlich vorkommen, dass ein und dieselbe Person mehreren Segmenten zuzuordnen ist. Es genügt aber, sie einmal aufzunehmen. Die Nähe zum Mittelpunkt kann soziale Nähe ausdrücken, es kommt jedoch nicht darauf an, dabei genau zu sein. Primäres Ziel ist, so viele Leute wie möglich zu finden. Hilfreich ist manchmal, an Netzwerke zweiter Ordnung zu denken. D. h. von jeder genannten Person gehen natürlich weitere Kontakte aus, der Ehemann z. B. hat auch wieder ein Netz. Wenn es Betroffenen schwer fällt, sich in einer Viertelstunde an viele Namen zu erinnern oder auf viele Netzwerkpersonen zu kommen, kann man die 8-Felder-Karte auch auf mehrere Etappen machen. Bestimmte Bereiche der 8-Felder-Karte können reserviert sein für Orte, (z. B. das Dorf, in dem man arbeitet, wohnt, geboren ist), Tageszeiten (morgens, nachmittags, abends), Biographieabschnitte (Kindheit, Jugend, Erwachsensein). Die Kategorien sollen im Gespräch helfen, dürfen es aber nicht stören. Ordnung ist nicht das Ziel, sondern Masse.
Wer schreibt, wer redet beim Ausfüllen? Das kommt darauf an. Wenn es geht, immer der Netzwerkexperte, sprich der Interviewte. In jedem Fall empfiehlt es sich, das Blatt stets so legen, dass der Interviewte es lesen kann. Das heißt mindestens A3 Format.

ausgefüllte 8-Felder-Karte

ausgefüllte 8-Felder-Karte

Der Anfang läuft mitunter holprig, weil es ungewöhnlich ist, über das Netzwerk zu sprechen. Fragen können hier den Einstieg erleichtern und schaffen auch Orientierung: Wer ist denn Ihr Lieblingsonkel? Mit welchem Feld wollen Sie anfangen? Wen soll ich als erstes eintragen? Da Netzwerke latent sind, ist das Auffinden der Netzwerkpersonen manchmal keine leichte Sache. Hier können Netzwerkfragen helfen, die den Blick auf unterschiedliche Situationen des Alltags richten.
Diese Fragen sind hier nicht aufgelistet, damit man sie wie einen Fragebogen abarbeitet, sondern damit man die eine oder andere in den Gesprächsverlauf einbaut (vgl. auch Kähler 1983b):

  • Wer sind denn Deine Freunde in der Schule oder in der Nachbarschaft?
  • Wen informieren Sie bei wichtigen Ereignissen wie Schwangerschaft oder Heirat?
  • Wen fragen Sie, wenn Sie Rat brauchen?
  • Wenn es Ihnen gut/schlecht geht, was tun Sie, zu wem gehen Sie dann?
  • Wen würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?
  • Von wem könnten Sie sich eine größere Geldsumme borgen?
  • Auf wen hören Sie, wenn Sie eine wichtige Entscheidung zu treffen haben?
  • Wen können Sie jederzeit besuchen?
  • Wer sagt Ihnen ab und an, dass Sie, in dem was Sie tun, so richtig gut sind?
  • Wo ist Ihr Lieblingsplatz in dieser Stadt? Was machen Sie dort?
  • In Ihrer Verwandtschaft, wer ist da wie wichtig für Sie?
  • Mit wem am Arbeitsplatz sprechen Sie am meisten?

Außerdem gibt es noch Fragen, die besonderen Wert auf verblasste und schwache Beziehungen richten:

  • Wer waren früher Ihre Freunde in der Schule, während der Ausbildung? Zu wem haben Sie noch Kontakt? Wie oft? Welche Anlässe? Zu wem haben Sie zwar keinen Kontakt mehr, würden aber gerne wieder welchen haben?
  • Wen würden Sie zu Ihrer Hochzeit einladen? Wer würde Sie zu seiner Hochzeit einladen?
  • Mit wem haben Sie sich letzte Woche getroffen/telefoniert/gemailt? Evtl. auch Namen im Adressbuch oder die Eintragungen im Handy durchgehen.
  • Wer wohnt in Ihrer Straße/im selben Haus?


Anfertigung einer Schatzkarte

Im nächsten Schritt der Schatzsuche wird jede Person mit Ressourcenfindern betrachtet. Denn es geht ja darum, die Potenziale, die im Netzwerk stecken, ausfindig zu machen, um daraus Problemlösungen zu bauen.

So ist das Gespräch von Anfang an mehr als „ein Benennen von Personen, sondern eine Einladung zum Erinnern, Berichten und darstellen" (Herwig-Lempp 2004, S. 356). Wesentlich für den Erfolg sind dabei die Reaktionen der Fachkraft: Gefundenes wird prinzipiell als wertvoll betrachtet, was Betroffene zu weiteren Entdeckungen ermutigt. Je mehr „wertschätzende Neugier" (ebd. S. 357) Profis an den Tag legen, desto ergiebiger wird diese Lebensweltexpedition. Ressourcenfinder beschreiben die Netzwerkpersonen z. B. in Bezug auf Wohnort, Hobbys, Lebenserfahrungen. Das ist kein Selbstzweck. Es geht nicht um die Daten als Daten, sondern um die Erfassung von Potenzialen, die in den Personen der 8-Felder-Karte stecken. Man tut sich am leichtesten, indem man standardmäßig jede Person aus unterschiedlichen Blickrichtungen betrachtet.

Ressourcenfinder, mit denen jede Netzwerkperson unter die Lupe genommen wird:
  • Wohnorte (weil darin geographische Mobilitätsressourcen stecken können)
  • Beruf oder Berufsausbildung (weil darin Wissen und Connections stecken)
  • Hobbys (dito)
  • Beziehungen zu wichtigen Personen oder Instanzen
  • Bewältigte Krisen (weil Krisen wesentlicher Teil unserer Lebenserfahrung sind)
  • Berufliche oder private Erfolge
  • Besondere materielle Ausstattungen wie KFZ, Werkzeug, Wohnraum etc.
  • Arbeitsgeber
  • Fähigkeiten und Eigenschaften

Jede Erfahrung, jedes Hobby, jede besondere Fähigkeit, jede gute Beziehung, jeder VW-Bus oder Schlagbohrer, jeder biographische Erfolg, sei es in der Auseinandersetzung mit einer Lebenskrise, einem Vermieter oder Arbeitgeber kann das Material sein, aus dem sich ein aktuelles oder zukünftiges Unterstützungsarrangement machen lässt. Beim Protokollieren dieser Ressourcen-Gespräche entstehen Schatzkarten, die ganz unterschiedlich ausschauen.

Beispiel einer Schatzkarte

Entscheidend ist, dass dokumentiert wird, denn die „Realität" der Potenziale wächst mit ihrer Verobjektivierung. Wichtig ist aber auch, dass die Form des Dokumentierens zu den Adressaten passt, möglichst von ihnen selbst entwickelt wurde. Das ist ein Weg, die Inbesitznahme des entstehenden Dokuments durch die Adressaten zu unterstützen. Schatzkarten werden von Menschen nicht nur aufgrund ihres Inhalts, sondern auch wegen der Form und der Art ihres Entstehens als etwas Eigenes, als „ein Stück von sich" gesehen. Die Erfahrung zeigt, dass Klienten Schatzkarten gerne mit nach Hause nehmen, an ihnen weiter arbeiten, sie verfeinern, verschönern und verwenden.

Anlassbezogene und anlassunabhängige Schatzkarten

So wie Netzwerke latent sind, so sind auch Schatzkarten immer nur ein Ausschnitt des Möglichen. Sie sind oft anlassabhängig. Wer renovieren muss, dem fallen bestimmte Leute ein und eher springt deren Tapeziertisch dabei ins Auge als ihr Geschick im Ausfüllen von Steuererklärungen. Anlässe verschlanken Schatzkarten. So werden auch gute Erfahrung damit gemacht, Eco-Maps anlassunspezifisch vorzuschlagen oder aber zumindest die Leute zu ermutigen, bei der Beschreibung der Schätze ausführlich und ausschweifend zu sein. Man weiß eben im Voraus nicht, welche Ressource später einmal für eine Lösung gebraucht werden wird. Manchmal inspirieren besonders ungewöhnliche Ressourcen zu Lösungen, auf die man mit „professionellem" Repertoire nie gekommen wäre. Das heißt, je mehr man sammelt und je weniger man dabei bewertet, ob das Gesammelte etwas taugt, umso größer wird die Wahrscheinlichkeit, Maßanzüge hinzukriegen (Früchtel 2001, S. 18).

Ressourcen-Atom

Die Technik ist eine Weiterentwicklung des „Sozialen Atoms" (vgl. etwa Spiegel 1997, S. 197f), d. h. eine Momentaufnahme und Erkundung der wichtigen Beziehungen eines Kindes. Sie kann eine altersgemäße Form sein, mit einem Kind auf Ressourcensuche zu gehen.

Schritte in der Anwendung des Ressourcen-Atoms

  1. In einem ersten Schritt wird das Kind aufgefordert, Menschen, Tiere und Gegenstände zu nennen, die ihm wichtig sind. Die Fachkraft schreibt die Namen auf und bittet das Kind, die Liste daraufhin zu prüfen, ob sie komplett ist.
  2. Als Nächstes werden dem Kind verschieden große Holzscheiben zur Verfügung gestellt. Bei älteren Kindern können auch verschieden große Münzen genutzt werden. Die Größenunterschiede der Holzschreiben machen die Menschen, Tiere oder Gegenstände in ihrer verschiedenen Bedeutung für das Kind unterscheidbar. Die Holzscheiben werden mit den Namen von Personen oder Gegenständen beschriftet.
  3. Das Kind bekommt ein großes Blatt Papier, das durch drei ineinander liegende Kreise gegliedert ist, platziert sich in der Mitte als Atomkern und ordnet dann die Menschen, Tiere, Gegenstände um sich herum wie Elektronen auf den Kreisbahnen. Die Entfernung zum Kern kann den Grad der Verfügbarkeit über die „Ressource" darstellen. Während dieser Anordnung und auch bei allen weiteren Schritten können natürlich neue „Ressourcenelektronen" dazukommen.
    Ressourcen-Atom
  4. Das eher abstrakte Atommodell wird nun in eine Schatzkarte überführt, ein Ressourcenbild, das die Symbolik des Kindes verwendet: Häuser, Wohnungen, Schiffe, Tierparks, Schatztruhen, Berge, Türen, Sonnen etc.
  5. Gelegenheitsblick: Kinder sind meist erstaunt und stolz, wenn sie sich als Teil eines Ressourcenatoms sehen. Dies hat schon an sich einen stärkenden Effekt. Gelegenheitsblick meint nun das Betrachten der Schätze unter dem Gesichtspunkt ihrer Verwendbarkeit und das Bestaunen der Möglichkeiten, die in ihnen stecken. Der Gelegenheitsblick kann durch einen Anlass gesteuert sein (Isolation in der Freizeit, schulische Aufgaben, Konflikte in der Familie, ...) oder auch ohne konkreten Anlass genutzt werden, nachzudenken, was man mit den gefundenen Schätzen machen könnte.

1.2 Genogramme einmal anders

Frau Siebert, alleinerziehende Mutter einer dreijährigen und einer fünfjährigen Tochter und Bezieherin von Arbeitslosengeld II, ist für die kommunale Wohnungsbaugesellschaft ein Prüfstein. Sie ist ihrer Mieterinnenpflicht zur Renovierung ihrer Zweizimmerwohnung zwar nachgekommen. Aber irgendwie muss sie den Überblick verloren haben. Die Wohnung gleicht einem Schlachtfeld: abgebaute Regale, mit Plastikplanen abgedeckte Polstermöbel, teilweise abgerissene Raufasertapete auf dem Linoleumboden, abgehängte Gardinen über dem Fernseherund auf dem Couchtisch, Bügelwäsche neben den Spielsachen der Töchter und über dem Telefon. Dazwischen - und das seit acht Wochen - eine zunehmend ratlose Frau Siebert.
Die zuständige Mitarbeiterin der Wohnbau GmbH gerät über die Obdachlosenpräventionsstelle an den ASD. Hier ist Frau Siebert bekannt, da ihre Familie bereits in der dritten Generation zu den Kunden des Jugendamtes zählt und für ihre beiden Töchter deswegen eine vorübergehende Unterhaltspflegschaft bestand. Die neu eingestellte Bezirkssozialarbeiterin lässt sich davon aber wenig beeindrucken und entwirft mit Frau Siebert ein Genogramm, eine für die junge Frau gänzlich neue Erfahrung. Bis dato galt ihre Familie in der Verwaltung immer als etwas Anrüchiges, als Fürsorgefall. Nun soll mit ihrer Familie eine Schatzkarte erstellt werden. Der Einstieg in die Arbeit ist nicht schwer. Eine Papierfahne von der Größe des frei geräumten Couchtisches dient als Leinwand. Frau Siebert setzt sich und ihre Töchter in die Mitte. Dann tauchen technische Schwierigkeiten auf, weil ihr nach und nach deutlich wird, dass der mütterliche „Familienast" viel ertragreicher ist als der väterliche, der Platz aber nicht ausreicht. Eine schmale Papierbahn wird angeklebt, später sogar noch eine weitere, um alle unterzubringen. Die Lösung dieser handwerklichen Probleme hilft zwar nicht gegen den enormen Renovierungsdruck, gibt aber den Blick frei auf eine erfreuliche Entdeckung: Aus „Renovierungssicht" ist die weitreichende „Siebert-Sippe" - wie Frau Siebert liebevoll ihre Verwandtschaft nennt - eine wahre Fundgrube voller Überraschungen. Ein Onkel hat mal bei „Farben-Froh" in der Innenstadt gearbeitet, ein Cousin ist Maler in einem Betrieb im Landkreis. Aber das sind nur die Ressourcen, die ganz vordergründig weiterhelfen. Nebenbei fällt ihr auf, dass ihre Schwester seit Jahren Sozialgeld vom Amt für soziale Angelegenheiten bezieht. Sie erinnert sich, dass vor zwei Jahren Geld für eine Renovierung, zumindest für Tapeten und Farben, „geflossen ist". Da „muss sie mal nachfragen". Frau Siebert hat so, wie es dieses Genogramm nahelegt, nie über ihre Verwandtschaft nachgedacht. Ihre Tante hat einen Schrebergarten in G. Deren älteste Tochter ist Friseuse. Mit ihrem Freund hat sie einen VW-Campingbus, mit dem die beiden im Sommer in ein nahe gelegenes Erholungsgebiet fahren. Im Moment ist der Freund auf Montage. Ob sich der Bus im Sommer ausleihen lässt? In ihrer Verwandtschaft steckt mehr als sie gedacht hat.

Genogramme als Ressourcenfinder

In systemischen Beratungskonzepten ist die Arbeit mit Genogrammen eine eingeführte Technik (vgl. z. B. Mc Gotdrick 1985). Genogramme können aber nicht zur Bearbeitung intergenerativer Themen wie in der Familientherapie eingesetzt werden, sondern auch zur Ressourcenmobilisierung. Ziel ist dann nicht die Aufdeckung problematischer Muster, sondern die Aufhellung des verwandtschaftlichen Unterstützungspotenzials. Familien und Sippen sind fast immer üppige Ressourcenlager. Genogramme bieten eine andere Suchstrategie als Eco-Maps. Sie suchen nicht die unterschiedlichen Bereiche des Alltags ab, sondern gehen systematisch Verwandtschaftslinien nach (s. Abb.).

Beispiel eines Genogramms

Das hat einen ähnlichen Effekt wie die Zerlegung des Alltags in einzelne Segmente: Man blickt in ungewohnte Richtungen, die sich gar nicht selten als neue, gangbare Wege herausstellen. Da taucht plötzlich der Onkel in einer Firma für Landschafts- und Gartengestaltung auf, der über ein beträchtliches Arsenal von Werkzeugen und Kumpels verfügt, oder die Cousine, die es bei Ihrer Scheidung mit einer Selbsthilfegruppe versucht hat und jetzt ein Freak in der Szene ist. Das systematische Verfolgen von Verwandtschaftslinien zwingt sozusagen unseren Alltagsverstand, neben den üblichen Tauschbeziehungen ein weites Feld normalerweise ungenutzter, aber vorhandener Quellen sozialen Kapitals - das ja bekanntlich mehr wird, wenn es „arbeitet" - in Betracht zu ziehen.

Schritte in der Anwendung des Genogramms

  1. Mandat erarbeiten: Da es ungewöhnlich und natürlich auch privat ist, in sozialarbeiterischen Zusammenhängen ein ausführliches Genogramm zu machen, ist eine Begründung des Vorschlages wichtig, verbunden mit einer Vereinbarung, wofür die „Daten" genutzt werden und wofür nicht. Der Begriff Familienbaum ist hier meist besser, weil man sich darunter sofort etwas vorstellen kann. Beispiele von Familienbäumen können helfen das Vorgehen anschaulich zu machen. Man kann hier historisches Material verwenden oder den Familienbaum des Sozialarbeiters selbst, der vielleicht als Bildschirmschoner oder als gerahmtes Bild sowieso zur Ausstattung des Raumes gehört.
    Beispiele für Familienbäume
    Beispiele für Familienbäume
  2. Als Material bietet sich ein Flip-Chart-Papier oder eine Papiertischdecke an, die man über den Tisch oder auf den Boden legt. Verschiedenfarbige Stifte sind oft hilfreich, um Besonderheiten zu markieren.
  3. Man beginnt mit einem Kasten oder einem Kreis für die Person, deren Familienbaum gemalt wird, schreibt den Namen hinein, fragt nach dem Partner, den Kindern, den Geschwistern und arbeitet sich über die Verwandtschaftsbeziehungen immer weiter in die Breite. Drei Generationen reichen normalerweise aus. Oft sind den Leuten die Personen selbst nicht bekannt, aber sie wissen jemanden, der das weiß. Dann kann man das Erweitern auf ein anderes Mal verschieben und beginnt, die Ressourcenfinder (s. Abschnitt Eco-Map) anzuwenden.
  4. Um Genogramme mit Stärken zu bestücken, werden auch hier die Ressourcenfinder eingesetzt. Die Ressourcenkarte ist eine einfache Liste der Schätze, entweder separat oder ins Genogramm eingearbeitet.
  5. Der Schritt „Gelegenheitsblick" funktioniert wie beim Eco-Map.

Ressourcenkarte

Effekte des Genogramms

Genogramme als Ressourcensucher wirken durchgängig stärkend. Dies liegt zum einen an der Entdeckung, dass die Verwandtschaft größer als gedacht ist und eine ansehnliche Fülle materiellen, kulturellen und sozialen Kapitals birgt. Die Entdeckung einer „mächtigen" Familie ist ein Projekt, das den allermeisten Leuten Spaß macht und bemächtigend wirkt. Freilich braucht es einige Zeit dafür, aber meist macht das Projekt den Leuten so viel Freude, dass sie die Graphiken mit nach Hause nehmen und komplettieren. Sie sehen in den Grafiken einen Schatz. Solche Genogramme verändern auch den Blick der Profis. Jemand mag zwar einen Sozialdienst aufsuchen, weil er in einem oder mehreren ernsthaften Problemen steckt und hier momentan nicht mehr weiter kommt, aber er wird eben nicht auf diese Probleme reduziert, sondern als Knotenpunkt eines ressourcenschweren Familiennetzwerkes wahrgenommen, dessen für den professionellen Blick zunächst verborgenen Schätze systematisch gesucht und genutzt werden.

1.3 Anforderungen an die Fachkraft

Mary Richmond, die Pionierin der Einzelfallarbeit, wusste schon vor fast 100 Jahren, wie stark gelingende Einzelfallarbeit über den Einzelfall hinausgeht und Fall mit Feld verbindet. In ihrem Konzept des „wider self" betont sie, dass wirksame Soziale Arbeit die sozialen Zusammenhänge von Menschen, ihre Netzwerke und Verbindungen zu anderen Menschen nicht wegfiltern darf, will sie nachhaltige Lösungen erreichen. Genogramme in unseren Akten, die über die Kernfamilie nicht hinausgehen und denen schon auf der Großelternebene Namen und Geburtsdaten fehlen, illustrieren das. Übrig bleibt ein Zerrbild: ein hilfebedürftiges, saft- und kraftlos anmutendes Menschenkind namens Klient, umfeldentwurzelt und ins Treibhaus wohlmeinender Einzelfallhilfe umgetopft. Das macht Sozialarbeiter mit ihrem Instrumentarium mächtig und Kontexte bedeutungslos, in ihrer „Verantwortung" wie in ihren Potenzialen. Damit soll nun nicht gesagt sein, dass sich alle sozialen Probleme mit natürlichen Ressourcen der Betroffenen lösen ließen, man muss sich und die seinen eben nur anstrengen. Die sozialstaatlichen Leistungen stehen nicht zur Disposition, aber sie sind besser investiert, wenn sie natürliche Leistungen ergänzen statt ersetzen.

Natürlich hat der Einsatz von den bisher vorgestellten Techniken auch handwerkliche Seiten:

  • Die Arbeit an einem Eco-Map wird als Heimspiel organisiert, dass heißt, das eingesetzte verwandte Material reflektiert die Stärken der Klienten. Schreibt er gerne oder ungern? Ist er altersmäßig in der Lage, die grafischen wie auch inhaltlichen Anforderungen etwa eines Genogramms zu erfüllen?
  • Wenn jemand die Segmente seiner 8-Felder-Karte ausfüllt oder in seine Schatzkarte umsetzt, unterbricht der Profi die Arbeit nicht oder versucht gar die Arbeit zu verbessern, sondern übt sich im Staunen.
  • Die Fachkraft verfolgt das Geschehen mit Neugier und verstärkt die Ergebnisse in Blickkontakt, zugewandter Körperhaltung und durch bestätigende und anerkennende Kommentare, die deutlich machen, dass es eben um Schätze geht.
  • Gleichzeitig drängt der Profi den Klienten nicht, sondern lässt Zeit.
  • Wird der Profi darum gebeten, die Schreibarbeit zu übernehmen, so achtet er darauf, dass er lesbar schreibt - das Schreiben mit Filzstiften will gelernt sein.
  • Was geschrieben wird, ist für Klienten immer einsehbar, damit sie kontrollieren und steuern können, „was passiert".

1.4 Übungen

    Eco-Map

  1. Erstellen Sie für sich selbst eine 8-Felder-Karte. Benennen Sie die Segmente so, dass sie zu Ihrem Alltag passen.
  2. Schreiben Sie eine Ressourcenliste, indem Sie die Ressourcenfinder einsetzen.
  3. Setzen Sie die Ergebnisse in eine Schatzkarte um. Versuchen Sie dabei, ein Format zu finden, das für Sie ansprechend ist.
  4. Stellen Sie Ihre Schatzkarte in Ihrem Arbeitszimmer aus, so dass es für Besucher sichtbar wird.
  5. Genogramm

  6. Entwickeln Sie für sich selbst ein Genogramm. Stellen sie dazu, wenn nötig, Nachforschungen an.
  7. Schreiben Sie eine Ressourcenliste, indem Sie die Ressourcenfinder einsetzen.
  8. Rahmen Sie Ihr Genogramm und hängen es in Ihr Arbeitszimmer. Alternativ können Sie es auch fotografieren und als Bildschirmschoner verwenden.
  9. Auswertung zu beiden Übungsteilen

  10. Schätzen Sie ein:
  • Welche Arbeitsschritte sind Ihnen leicht von der Hand gegangen?
  • In welchen Passagen haben Sie eine Pause eingelegt oder die Arbeit unterbrochen?
  • Was hätte Ihnen in dieser Passage geholfen?
  • Wie viel Zeit haben Sie für die Arbeit benötigt?
  • Was würden Sie bei Ihrem 2. Eco-Map (Genogramm, Schatzkarte) anders machen?

1.5 Material

Netzwerkkarte
Die Netzwerkkarte nutzt das Format einer Tabelle, in die die wichtigen Personen eingetragen werden können. Für manche Menschen ist dieses ordentliche und systematische Vorgehen angenehmer, um auf Ressourcensuche zu gehen. Ergänzt werden die Namen durch den Alltagsbereich der Unterstützung und durch Detailinformationen zur Art Verfügbarkeit.

Netzwerkkarte

Ressourcenkarte, die sich an Sozialkapitalsorten orientiert
Die Tabelle ist eine Aufstellung unterschiedlicher Arten Sozialen Kapitals, sicher nicht ganz abschließend, aber anschaulich. Die Akronyme versuchen die Sozialkapitalsorten auf einen knappen Nenner zu bringen und ähnliches zusammenzufassen.
Die Graphik ordnet die Personen, die mit der 8-Felder-Karte gefunden wurden den Kapitalsorten zu.

Sozialkapitalsorten

ZEG Zugehörigkeit: Vertrauen schenken, die gleiche Meinung haben, gemeinsam lästern, einen Neuen in die Clique aufnehmen, ...
Emotionalität: Sympathie bekunden, „Beziehungsmarkt", Intimität, ...
Geselligkeit: tratschen, gemeinsame Freizeitaktivitäten, morgendlicher Chat im Bäckerladen, ...
BBB Beraten: Auskünfte über Rechtliches, Qualität von Ärzten, günstige Einkaufsmöglichkeiten, Second Hand Shops, Rat bei Bauarbeiten, wer repariert günstig? Wo gibt es faire Darlehen? Fragen stellen, zuhören können, ...
Bestärken: Zeit haben, verstanden werden, Trost, sich ausheulen können, Alternativen aufzeigen, eigene Erfahrungen berichten, Gratulation zur Gesellenprüfung, Rückhalt in einem Konflikt bekommen, Respekt genießen, Motivierung zum VHS-Kurs, Ermutigung auch ohne Partner den Tanzkurs zu besuchen, ...
Beziehungen: Begleitung bei Behördengängen, mit dem Vermieter reden, Vitamin B: seine Verbindungen für jemand spielen lassen, ...
SoKO Soziale Kontrolle: ein ehrliches und wohlwollendes Feedback, ein Auge auf die Kinder der Nachbarn haben, ...
Orientierung: gemeinsame Werte, Vorbild sein, Coachen", ...
DieSL Dienstleistungen: Kinderbetreuung, Pflege, Einkaufen, Reparaturen, Formulare und Steuererklärungen, Computer installieren, Nachhilfe geben, Engagement: Übungsleiter im Sportverein, Aktive in der Pfarrgemeinde, ...
Sachleistungen: Auto ausleihen, Babykleidung verschenken, Geld pumpen, Spenden, Wohnwagen unterstellen oder Garten mitbenutzen lassen, Räume von Organisationen vermitteln, „Abfallprodukte", Sperrmüll, Flohmärkte, ...
Nimmkraft Um Rat gefragt werden, nach Unterstützung gefragt werden, zur Kommunion eingeladen werden. (Als Nimmkraft wird das Potenzial bezeichnet, das in der Nachfrage nach Unterstützung liegt. Wer Hilfe nachfragt, gibt dem Geber z. B. eine Gelegenheit, sich wertvoll, nützlich, freigebig, sinnerfüllt zu fühlen oder das eigene Image zu verbessern.)

Beispiel einer fertigen Ressourcenkarte

VIP-Karte

VIP steht für „very important persons" (Herweg-Lemp 2004). Die Karte systematisiert in lediglich vier Alltagsausschnitten, funktioniert aber genauso wie die 8-Felder-Karte.

VIP-Karte

Die VIP werden v. a. dann in Betracht gezogen bzw. konsultiert, wenn ...

  • ein Betroffener sagt, dass er niemand in seinem Umfeld hat.
  • ein Betroffener ambivalent in einer Entscheidungsfrage ist.

Dann können die in der VIP-Karte erfassten Personen gefragt werden, was sie tun oder raten würden (Perspektivwechslereffekt, s. Kapitel „Organisation").
Zur Klärung, wie stark sich ein Betroffener die Unterstützung von bestimmten Personen wünscht, können Skalierungsfragen eingesetzt werden.

Standardisierter Interviewleitfaden zur Ermittlung von Unterstützungs-Netzwerken

Die Item sind nicht zufällig zusammengestellt, sondern stellen gewissermaßen das Kondensat einer umfänglichen Untersuchungen zu alltäglichen Situationen dar, in denen wir unsere Netzwerke aktivieren. Die ausgewählten Situationen zeichnen sich durch ihre besondere Vorkommenshäufigkeit aus.

„...Ich werde Ihnen gleich einen ganze Reihe von verschiedenen Situationen schildern, in denen irgendein Problem vorkommt - so wie es auch im täglichen Leben vorkommen kann. Nehmen wir mal ein Beispiel, das Ihnen vielleicht schon mal passiert ist: Sie kommen nach Hause und stellen fest, dass der Schlüssel von innen steckengeblieben ist. Sie alleine kommen nicht weiter.
In einer solchen Situation fängt man sofort an zu überlegen, wohin man sich wenden kann, um Hilfe zu erhalten ..."

„An wen würden Sie sich als erstes wenden?"

„So ähnlich sind auch die folgenden Situationen. Ich schildere Ihnen ein Problem und werde Sie jeweils fragen, an wen Sie sich wenden würden ..."

  1. Sie fahren in den Urlaub und brauchen jemand zum Blumengießen.
  2. Sie haben einen Mikrowelle bestellt, und die wird just dann geliefert, als Sie auf der Arbeit sind. Wer könnte einspringen?
  3. Ihr Fahrrad hat einen Platten und Sie müssen dringend in die Stadt. Wo könnten Sie eines leihen?
  4. Das Bügeleisen geht plötzlich kaputt, und sie brauchen ein frisches Hemd für einen Beerdigung. Wo kriegen sie Unterstützung?
  5. Sie bekommen eine gute gebrauchte Gefriertruhe günstig. Wie bewerkstelligen Sie den Transport?
  6. Ihr Sohn hat in der Schule Schwierigkeiten in Mathe. Wer könnte ihm Nachhilfe geben?
  7. Sie bekommen die langersehnte Kur bewilligt. Wer würde für 2 Wochen tagsüber auf die Kinder aufpassen?
  8. Ihre Tochter steht kurz vor dem Schulabschluss und möchte im Büro arbeiten. Wen ziehen Sie zu Rate bei der Berufswahl?

 

aus:
Frank Früchtel, Wolfgang Budde, Gudrun Cyprian
Sozialer Raum und Soziale Arbeit.
Fieldbook: Methoden und Techniken
VS-Verlag, Wiesbaden 2007


Zitiervorschlag

Wolfgang Budde, Frank Früchtel: Eco-Maps und Genogramme als Netzwerkperspektive. In: sozialraum.de (1) Ausgabe 2/2009. URL: http://www.sozialraum.de/eco-maps-und-genogramme-als-netzwerkperspektive.php, Datum des Zugriffs: 27.06.2017

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